Resümee unserer ersten Sizilienfahrt 2016

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13 Tage, 6.500 Kilometer und 12.000 Euro – das sind die Eckdaten unserer ersten Sizilienfahrt dieses Jahres. Vom 14. bis zum 27. April waren wir auf Sizilien unterwegs. Wir kehren berührt von unzähligen Schicksalen geflüchteter Menschen und beeindruckt von ebenso vielen Erlebnissen und Begegnungen zurück. Mit diesem Abschlussbericht wollen wir euch eine Zusammenfassung liefern. Wir wollen verdeutlichen, was genau sich hinter unserer Arbeit verbirgt und an welchen Stellen wir uns engagieren. Wir wollen damit möglichst transparent darstellen, wie wir auf Sizilien geflüchteten Menschen in prekären Situationen mit Soforthilfen sowie ideellen Förderangeboten unterstützen und wie wir weiterhin versuchen, öffentlich auf die Situation vor Ort aufmerksam zu machen.
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Padre D’Antoni, der Human Rights Defender aus Siracusa

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Eine weitere Zusammenfassung unserer Arbeit in Sizilien im April 2016.

Unsere Partnerorganisationen wie Padre D’Antoni, der Human Rights Defender,  sind von materiellen Sorgen betroffen. Ihre unermüdliche Arbeit wird durch Versorgungsengpässe bestimmt. Es fehlt an Vorräten, um die Geflüchteten mit Nahrung zu versorgen. Viele leben auf der Straße. Andere haben eine Wohnung, bekommen aber aufgrund des fehlenden Aufenthaltstitels und der wirtschaftlichen Lage auf der Mittelmeerinsel keine Arbeit. Sozialleistungen wie in Deutschland existieren in Italien nicht. Weiterlesen

Sea Watch und leere Bestände bei PartnerInnen in Pozzallo

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Die Seehilfe-Crew in Sizilien von links nach rechts: Philipp, Ina, Felix und Johanne.

Am 14. April machten sich vier von uns, Phil, Felix, Ina und Johanne, mit einem vollgepackten Transporter wieder auf den Weg nach Sizilien. Wie schon bei vergangenen Fahrten konnten wir wieder großartige Spenden – Medikamente, Hygieneartikel und Trainingsanzüge – aus Deutschland mitnehmen. Diese erwiesen sich vor Ort als bitter nötig: Die Reserven des Centro Astalli, einem unserer ersten Anlaufpunkte, waren aufgebraucht. Um uns auf die Treffen mit anderen UnterstützerInnen vorzubereiten, begannen wir schnell damit, die Spenden für die jeweiligen Hilfseinrichtungen vorzubereiten. Bereit am ersten Tag gewannen wir neue ParternInnen: Wir trafen Crewmitglieder der Sea Watch 2 in Pozzallo. Weiterlesen