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Ärzte ohne Grenzen über den Hotspot Pozzallo

Unzureichende rechtliche Beratung und zu schnelle Identifizierungsverfahren im Hotspot Pozzallo

Unzureichende rechtliche Beratung und zu schnelle Identifizierungsverfahren im Hotspot Pozzallo

Kakerlaken befallen die Krankenstation, die Toiletten sind immer wieder defekt, die Duschen haben weder Türen noch Vorhänge, warmes Wasser fließt nur selten, Frauen, Männer und unbegleitete Minderjährige teilen diedieselben Räume, die häufig überfüllt sind. Im Erstaufnahmezentrum von Pozzallo auf Sizilien herrschen laut einem Bericht von Ärzte ohne Grenzen menschenunwürdige Zustände.

Die Einrichtung, die als eine der ersten in Europa zu einem Hotspot umfunktioniert wurde, sei ungeeignet und weise „Struktur- und Verwaltungsmängel“ auf, „die Auswirkungen auf die körperliche und seelische Verfassung der betreuten Personen haben“, heißt es in dem Dokument, das am 17. November vor dem Untersuchungsausschuss des italienischen Parlaments zu dem Aufnahmesystem für Geflüchtete vorgestellt wurde.

Ärzte ohne Grenzen verlangt von den italienischen Behörden eine neue Strategie: Italien sollte sich vom „Notfall-Ansatz“ verabschieden und den Geflüchteten „geeignete Bedingungen und Dienstleistungen“ anbieten. Wir fassen die wichtigsten Passagen des Berichtes zusammen, den ihr im Original hier herunterladen könnt.

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Skateworkshop und Hilfsgüter (Video)

Unsere Arbeit in Sizilien im Oktober 2015 haben wir auch auf Video festgehalten. Diese Impressionen möchten wir heute mit euch teilen. Der Film zeigt uns beim Einkauf von Hilfsgütern für das Centro Astalli, beim Austausch mit anderen Organisationen und bei der Arbeit mit Geflüchteten.

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