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Unser Projekt Seehilfe-Teamtreffen in Halle

Die Ziele für 2018 sind gesteckt.

Wir, das Team von Projekt Seehilfe e.V., haben uns drei Tage lang in Halle getroffen und unsere Arbeit vorangetrieben. Fazit: Leider weniger Spenden, dafür aber mehr langfristige Möglichkeiten.

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Mehr Rucksäcke für obdachlose Geflüchtete #onebagonename

37 Rucksäcke haben wir verteilt und damit Geflüchteten ein Stück Privatssphäre geschenkt.

Im August 2017 waren wir erneut vor Ort auf Sizilien. Neben der Recherche haben wir wie immer pragmatische Hilfe geleistet. Dazu gehört seit Langem die Verteilung unserer Soforthilfekits. Neben schneller Hilfe für obdachlose Geflüchtete bietet das auch immer die Möglichkeit, ihre Namen und Geschichten kennen zu lernen. Wir haben daher die Aktion #OneBagOneName ins Leben gerufen: In kurzen Tweets erzählen wir etwas über ihre Situation. Weil hinter jedem Rucksack ein Mensch mit einer einzigartigen Geschichte steckt, die es verdient gehört zu werden! Auch so können wir helfen.

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Seenotrettung im Mittelmeer und die inner-europäische Verantwortung für Flüchtlinge

Ein Gastbeitrag von Dr. Dana Schmalz, Postdoc am Max Planck Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen. 

Wenn sich Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) wie Ärzte ohne Grenzen oder SOS Mediterranée in der Seenotrettung engagieren, dann retten sie dabei in den Augen vieler BürgerInnen auch das europäische Gewissen – vor der Schande, in einer humanitären Krise untätig zu bleiben, vor der Schande, dass jeden Monat hunderte Menschen vor den südeuropäischen Grenzen ertrinken, die laut internationalem und europäischem Recht Anspruch auf Schutz hätten. Vierzig Prozent der Rettungseinsätze im Mittelmeer sind mittlerweile zivilgesellschaftlichen Organisationen zuzurechnen und ihre öffentliche Unterstützung versammelt diejenigen Stimmen, welche mit der Haltung der EU in Sachen Grenzschutz unzufrieden sind. Doch so konträr die Positionen bezüglich der Regulierung der europäischen Außengrenzen sind, so konträr sind sie auch mit Blick auf die Aktivitäten dieser Nichtregierungsorganisationen (NROs).

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Trügerische Ruhe

Weniger Ankünfte von Geflüchteten in Sizilien sind ein Grund zur Sorge

Ende August 2017. Sizilien atmet kollektiv auf: Seit über zwei Wochen gab es in den Häfen von Pozzallo und Catania auf Sizilien keine Ankünfte von Geflüchteten mehr1. Nachdem von Januar bis Ende Juli 2017 mehr 93.000 Menschen über das Mittelmeer nach Italien flüchteten, gehen auf einmal keine Notrufe mehr in der römischen Leitzentrale der Seenotrettung ein. Die direkt in den Häfen gelegenen Registrierungszentren, so genannte Hot-Spots, bleiben leer. Keine neuen Asylgesuche werden eingereicht. Und das obwohl für diesen Sommer besonders viele davon erwartet wurden.

Ende August 2017: Seit zwei Wochen kamen keine Geflüchteten mehr auf Sizilien an.

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