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Spendenziel: 1.000 Euro!

Der Projekt Seehilfe e. V. sammelt für die nächste Sizilien-Fahrt – Spendenziel: 1.000 Euro.Am 31. Mai, in nicht mal zwei Wochen, brechen wir nach Sizilien auf und bis dahin soll das Spendenkonto voll werden. Das Spendenziel: Wir wollen bis Ende Mai 1.000 Euro neue Spenden sammeln.

Die Kontoauszüge der letzten Tage haben uns motiviert. Dort sind große und kleine Beträge eingegangen und in WGs und Geschäften füllen tolle Menschen Klingelbüchsen, die sie dort für uns aufgestellt haben. Selbst auf Partys wird gesammelt. Das Titelfoto ist der Beweis. Wir freuen uns darüber riesig – aber wir brauchen noch mehr!

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Sizilien im Juni und Herbst

Team-Treffen des Projekt Seehilfe e. V. in Bremen zur Planung unserer Flüchtlingshilfe 2015 auf Sizilien.

Den 1. Mai haben wir in diesem Jahr nicht demonstrierend auf der Straße verbracht. Stattdessen haben wir uns in Bremen zurückgezogen und uns unserem nächsten Vorhaben gewidmet: Im Juni starten wir erneut nach Sizilien, für den Herbst planen wir eine weitere Fahrt!

Dass wir jetzt doch schon in der ersten Jahreshälfte aufbrechen, hat zweierlei Gründe. Zum einen verlangt es die Situation vor Ort, zum anderen sind unsere Kapazitäten ganz gut verteilt, sodass wir einen zusätzlichen Trip zur Klärung der Bedingungen unserer Arbeit auf Sizilien stemmen können.

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Vortrag bei der SPD, Vortrag in Kiel

Am 19. Juni hält der Projekt Seehilfe e. V. im Rahmen des Eine-Welt-Forums der SPD in NRW einen Vortrag über seine Flüchtlingshilfe auf Italien.

Der Projekt Seehilfe e. V. hilft Flüchtlingen auf Sizilien und wird in diesem Sommer den ein oder anderen Vortrag halten. Damit wir auf eine stolze Summe an Vorträgen kommen, möchten wir euch um Hilfe bitten: Wer glaubt, eine Möglichkeit zu kennen, wo wir über die prekären Verhältnisse auf Sizilien im Speziellen und europäische Asylpolitik im Allgemeinen informieren können, der meldet sich bei uns. Ihr könnt anrufen, eine Email schreiben oder euren Kontakt für einen Rückruf hinterlassen. Hauptsache, ihr meldet euch.

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Unser Logo – unkompliziert schön

Der Projekt Seehilfe e. V. hat ein neues Logo: einen Knoten.

Auf Twitter und Facebook ist es schon zu sehen, und wenn wir uns HTML-Kenntnisse angelesen haben, bauen wir es auch auf dieser Seite ordentlich ein: das neue, blau-weiße Logo des Projekt Seehilfe e. V. Im Zentrum steht ein Knoten. Die Deutung ist einfach: Der Knoten bringt und hält zusammen. Er unterstützt dort, wo er gebunden wird. Unser neues Markenzeichen spiegelt die Art, wie wir arbeiten und was wir mit unserer Arbeit erreichen wollen.

Die Entstehungsgeschichte ist eine auffällig unkomplizierte. Wir selbst sind grafisch talentfrei, waren also auf Hilfe angewiesen. Jemand folgte jemandem aus Jena auf Instagram, der tolle Sachen mit Adobe-Programmen anstellen kann. Problem: Folgen ist nicht gleich kennen. Aber Fragen kostet ja nichts.

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Projekt Seehilfe im Jahr 2015

Der Projekt Seehilfe e. V. möchte sich bei alle UnterstützerInnen bedanken und hofft, dass die Flüchtlingshilfe 2015 genauso erfolgreich wird. Wir, das Projekt Seehilfe, wollen uns an dieser Stelle bedanken. Auch wenn unsere Reise nach Sizilien nun schon einige Monate zurückliegt und sich in der Zwischenzeit einiges getan hat: Aus der spontanen Aktion ist ein langfristiges Projekt geworden.

Wir wollen uns bedanken, weil wir die Resonanz, die wir im vergangenen Jahr beim Sammeln erfahren haben, niemals erwarten konnten. Sowohl in Bremen, im Münsterland als auch in Jena haben die Menschen Unmengen gespendet. Finanziell wurden wir sogar deutschlandweit unterstützt. Ein großes Danke dafür.

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Teamtreffen in Halle – Pläne für 2015

Teamtreffen: Der Projekt Seehilfe hat sich im Februar 2015 in Halle getroffen, um das jahr zu planen.Nun liegt auch unser zweites Teamtreffen hinter uns. Nachdem wir den Verein im November in Bremen gründeten, sind wir am vergangenen Wochenende nach Halle an der Saale gereist, um weiter am zukünftigen Verein, seiner inhaltlichen Ausrichtung und Plänen für konkrete Aktionen in Sizilien zu arbeiten.

Im Zentrum stand die Entwicklung eines Konzeptes für die nächsten drei Monate. Wir planen im Spätsommer/Herbst erneut nach Sizilien zu reisen. Bis dahin wollen wir vor allem mit Vorträgen auf die Situation der Flüchtlinge vor Ort aufmerksam machen. Um dabei möglichst effektiv zu arbeiten, müssen wir noch viele Fragen beantworten. Schließlich startet man nicht alle paar Tage solch ein Projekt.

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Das informelle Lager: Hotel Islamabad

puppe_eingang_swSchon als wir auf die Straße Richtung Lager abbiegen, verändert sich das Bild. Entlang der Straße laufen Menschen in zerschlissenen Kleidern. Sie sind in Gruppen unterwegs, oder alleine. Einige sitzen am Straßengraben. Nach einer Weile erscheint ein großer, nicht einsehbarer Komplex: Baracken stehen in Reih und Glied, umgeben von einem hohen Zaun. Vor dem Tor stehen Menschengrüppchen. Als sie das Auto unserer Begleiter erkennen, laufen sie in Richtung eines nahen Schotterplatzes.

Dort parken wir, um die mitgebrachten Lebensmittel zu verteilen. Die Menschen, die uns schnell umringen, sind überwiegend Pakistani und Afghanen. Sie leben nicht im Lagerkomplex. Sie wohnen auf der gegenüberliegenden Straßenseite – unter einer Autobrücke. Um in dieses informelle Lager zu gelangen, erklimmen die Bewohner eine kleine Mauer und klettern durch einen kaputten Maschendrahtzaun. An ihm hängen Kleidungsstücke, Handtücher, auch eine blonde Puppe haben die Bewohner als Dekoration befestigt. Ihre Behausungen dahinter sind aus Planen und Holzresten errichtet. Zelte und kleine Sitzgruppen aus Plastikstühlen stehen dazwischen.

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Wir werden ein Verein

Seehilfe-Sheet

Es geht voran: Aus dem Projekt Seehilfe wird in den kommenden Tagen ein Verein. Die entsprechende Satzung ist ausgearbeitet, die nötigen Unterschriften sind gesetzt.

Wir machen den nächsten Schritt und haben am vergangenen Wochenende in Bremen ein erstes Konzept für das kommende Jahr erarbeitet. Und eines ist jetzt schon klar: Unsere Aktivitäten werden sich aufgrund der auf Sizilien gemachten Erfahrungen verlagern. Trotz des beeindruckenden Erfolges werden wir das Sammeln von Kleidung nicht wiederholen.

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Die Flucht: Gambia – Libyen – Sizilien

Eine lässige Sonnenbrille trägt Foday auf dem Kopf. Er hat sie sich selbst gekauft. Das Geld hat ihm ein italienischer Journalist gegeben, der seit einiger Zeit mit den Jungen im Erstaufnahme-Camp für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge lebt und ihre Situation dokumentiert. Für andere Journalisten ist es ohne Schreiben der zuständigen Beamtin nicht gestattet, mit den Jugendlichen auf der schmalen Terrasse vor dem Haus an der Kirche zu sprechen. Auf der anderen Straßenseite sei das aber kein Problem, erklärt eine der Betreuerinnen.

Auf der kleinen Piazza vor der Kirche sitzen die Jugendlichen, einige auf Bänken, andere auf Plastikstühlen. Sie haben ein abgewetztes Kartenspiel und einen Minikicker, mit dem sie allabendlich die Zeit totschlagen.

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Projekt Seehilfe im Akrützel

Nachdem es hier einige Zeit etwas ruhiger zuging, starten wir in eine neue Runde! Heute erscheint das aktuelle Akrützel – die Jenaer Hochschulzeitung – für das wir einen Artikel über unsere Erfahrungen geschrieben haben. Außerdem haben wir zwei weitere Geschichten in Worte gefasst, die wir in den kommenden Tagen mit euch teilen wollen.

In den nächsten Stunden sollte das Akrützel-Heft auch online gehen, sodass alle, die nicht in Jena sind, auf den Artikel zugreifen können.

Ende November haben wir ein Treffen der Kerngruppe geplant, das wir dazu nutzen wollen, um zu beraten, wie es weitergehen soll. Eines ist aber vollkommen klar: Es wird weiter gehen!

Unsere Kontakte auf Sizilien bestehen und wir sind guter Hoffnung, dass ein Projekt, das gerade anläuft, eine Basis bieten könnte, für uns auch in Zukunft Anknüpfungspunkt zu sein.

Johanne

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