Aktueller Stand

„Es ist Wahnsinn, was in Italien passiert.“

Sophie ist Fachanwältin für Asylrecht und setzt sich bei uns ehrenamtlich für Geflüchtete in Sizilien ein.

Seit vier Jahren fahren wir vom Projekt Seehilfe e.V. nach Sizilien, um dort obdachlosen Geflüchteten zu helfen. In unserer  Interviewreihe erzählen wir von unseren persönlichen Erfahrungen. Heute gibt uns Vereinsmitglied Sophie, die sich als Anwältin auf Asylrecht spezialisiert hat, eine Einschätzung der Situation in Sizilien.

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Ein digitales Klassenzimmer für Geflüchtete in Sizilien

Digitales Klassenzimmer

Zwei Dutzend junge Menschen und ein PC – und der steht auch noch im letzten privaten Zimmer, das Parde Carlo sein Eigen nennt.

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Vor verschlossenen Türen – Teil 2: Luigi, Ibrahim und die Idee einer besseren Welt

‚Zeit, etwas zu ändern‘, dachte Luigi nicht nur, als er immer wieder SchwarzarbeiterInnen traf und dank Ágata erfuhr, was das Praktikumssystem bewirkt. Er dachte es auch, als er erkannte, was Intensiv-Landwirtschaft und Hochleistungsproduktion mit Pestiziden anrichten. (Hier geht’s zu Teil 1 der Reportage).

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Vor verschlossenen Türen: Warum der Zugang zum Arbeitsmarkt für Geflüchtete in Sizilien so schwer ist

„Sie nennen mich den verrückten Professor“, erzählt Luigi schmunzelnd: Denn vor Kurzem hat er seine sichere Vollzeitstelle an einer öffentlichen Schule drastisch reduziert, um sich stattdessen der Landwirtschaft für Bio-Gemüse und Heilkräuter zu widmen.

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Mehr Zuhause für die Geflüchteten bei Padre Carlo

Schon seit 2015 unterstützen wir Padre Carlo, der sich in Siracusa um illegalisierte Feldarbeiter kümmert und in seinem Gemeindehaus auch Menschen unterbringt, die anderswo keinen Platz und keine Chance gekommen haben.

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“Diese sichtbare Armut in den Straßen führt zu mehr Ablehnung”

Seit drei Jahren fahren die Mitglieder des Projekt Seehilfe e.V. nach Sizilien, um dort obdachlosen Geflüchteten zu helfen. In unserer neuen Interviewreihe erzählen die Vereinsmitglieder von ihren persönlichen Erfahrungen und geben Einschätzungen zur Lage vor Ort. Gründungsmitglied Philipp macht den Anfang.

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Mehr Rucksäcke für obdachlose Geflüchtete #onebagonename

37 Rucksäcke haben wir verteilt und damit Geflüchteten ein Stück Privatssphäre geschenkt.

Im August 2017 waren wir erneut vor Ort auf Sizilien. Neben der Recherche haben wir wie immer pragmatische Hilfe geleistet. Dazu gehört seit Langem die Verteilung unserer Soforthilfekits. Neben schneller Hilfe für obdachlose Geflüchtete bietet das auch immer die Möglichkeit, ihre Namen und Geschichten kennen zu lernen. Wir haben daher die Aktion #OneBagOneName ins Leben gerufen: In kurzen Tweets erzählen wir etwas über ihre Situation. Weil hinter jedem Rucksack ein Mensch mit einer einzigartigen Geschichte steckt, die es verdient gehört zu werden! Auch so können wir helfen.

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Seenotrettung im Mittelmeer und die inner-europäische Verantwortung für Flüchtlinge

Ein Gastbeitrag von Dr. Dana Schmalz, Postdoc am Max Planck Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen. 

Wenn sich Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) wie Ärzte ohne Grenzen oder SOS Mediterranée in der Seenotrettung engagieren, dann retten sie dabei in den Augen vieler BürgerInnen auch das europäische Gewissen – vor der Schande, in einer humanitären Krise untätig zu bleiben, vor der Schande, dass jeden Monat hunderte Menschen vor den südeuropäischen Grenzen ertrinken, die laut internationalem und europäischem Recht Anspruch auf Schutz hätten. Vierzig Prozent der Rettungseinsätze im Mittelmeer sind mittlerweile zivilgesellschaftlichen Organisationen zuzurechnen und ihre öffentliche Unterstützung versammelt diejenigen Stimmen, welche mit der Haltung der EU in Sachen Grenzschutz unzufrieden sind. Doch so konträr die Positionen bezüglich der Regulierung der europäischen Außengrenzen sind, so konträr sind sie auch mit Blick auf die Aktivitäten dieser Nichtregierungsorganisationen (NROs).

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Wasser schleppen, Kisten tragen, Zukunftspläne schmieden. Wie Projekt Seehilfe e.V. Geflüchtete in Siracusa und Catania unterstützt.

Erste Stationen auf unserer Fahrt im August 2017 sind eine Unterkunft für Geflüchtete bei Padre Carlo in Siracusa und die Tagesanlaufstelle Centro Astalli in Catania. Beide kennen und unterstützen wir schon seit Längerem.

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Projekt Seehilfe e.V. bei der Jugendkarlspreisverleihung 2017

Nationale Gewinner*innen des Jugendkarlspreises 2017

Als nationale Gewinner des Jugendkarlspreises für Deutschland nahmen wir am vergangenen Donnerstag an der Verleihung des Karlspreises teil. Im Vorfeld des großen Karlspreises wird jedes Jahr ein Preis auch an junge Europäer*innen verliehen, zu dessen Verleihung wir als deutsche Vertreter*innen nach Aachen geladen waren.

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