Allgemein

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR.

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Padre Carlo, einer unserer engsten Kooperationspartner, wurde mehrfach für seinen Einsatz für die Menschenrechte ausgezeichnet.

Heute ist internationaler Tag der Menschenrechte. Jedes Jahr am 10. Dezember wird er begangen – denn an diesem Tag im Jahr 1948 wurde der umfangreiche Katalog erstmals durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet.

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Hilfe, wenn sie gebraucht wird: jetzt Soforthilfe schenken!

Dürfen wir vorstellen? Die Soforthilfebox – zur Stelle, wenn sie am nötigsten gebraucht werden

Klick zum Spenden, scrolle für mehr Info!

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Projekt Seehilfe e.V. feiert zweiten Geburtstag!

Happy Birthday to all of us!
Wir haben Geburtstag und dafür danken wir euch!

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Situazione attuale in Sicilia: Intervista a Simona Cascio, presidente di ARCI Siracusa

Agata Aurora (Gruppo Projekt Seehilfe e.V.): Simona, di cosa si occupa ARCI Siracusa?

Deutsche Version untenstehend

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Simona Cascio: ARCI Siracusa da diversi anni ormai, dal 2008, gestisce uno sportello per i richiedenti asilo e i rifugiati. Questo sportello è aperto due volte a settimana, lunedì e mercoledì. Da tempo monitoriamo anche la situazione degli sbarchi e la situazione dei richiedenti asilo e dei rifugiati con particolare attenzione ai casi vulnerabili ovvero ai minori e alle vittime di tratta.

AA: Simona, tu sei attiva su molti fronti: dai centri d’accoglienza al tutoraggio di minori e conosci bene la situazione negli hotspot e nei vari centri d’accoglienza per rifugiati. Com’è la situazione attuale e cosa è cambiato nell’ultimo periodo?

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2. Sizilienfahrt 2016. Ein Abschlussbericht in 5 Fragen – Teil 5

Frage 5: Was ist das Ergebnis der Fahrt?

hhelp_sizilien_3025Am Sonntagmorgen des 28.8.2016 um 4.30 Uhr erreichte der Lkw in Siracusa sein letztes Ziel. Padre Carlo D’Antoni hatte schon Platz in einem Gemeinderaum gemacht, sodass sie morgens gemeinsam mit 20 PfadfinderInnen in Windeseile den Lkw leer räumen konnten. Neben den zahlreichen Kleiderspenden freute sich der Padre vor allem über die 300 Paar festen Schuhe, die wir dank der Spende von AWO International neu erwerben konnten. Die Geflüchteten, die als FeldarbeiterInnen oftmals ausgebeutet werden, haben meist keine Möglichkeit ihren Lebensunterhalt vom Lohn – zur Orientierung: 200 Kilo Tomaten (!) für 6€ – selbst zu bestreiten und sind auf Padre Carlos Hilfe angewiesen. Festes Schuhwerk ist bei der Feldarbeit und vor allem in den auch in Sizilien kalten Wintermonaten mehr als notwendig. Zusätzlich übergaben wir Decken, Isomatten, Zelte und, viel wichtiger, einen Stromgenerator, der notwendig ist, um in den abgelegenen Camps zumindest punktuell für Beleuchtung und Kochmöglichkeit zu sorgen.

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2. Sizilienfahrt 2016. Ein Abschlussbericht in 5 Fragen – Teil 3 & 4

Frage 3: Was kann, soll, muss getan werden?

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Anselm und Johanne freuen sich, dass schon der halbe LKW entladen ist.

In all dieser scheinbaren Ausweglosigkeit ist wichtig zu sagen, dass viele der (obdachlosen) Geflüchteten trotzdem nicht gewillt sind, passiv zu bleiben, dass sie trotz Perspektivlosigkeit Aufgaben suchen, sich durchschlagen, sich zusammen tun und auch Unterstützung von Menschen vor Ort bekommen. Ganz vorn dabei ist da der progressive Kirchenvater Padre Carlo D’Antoni, der nicht Ruhe gibt, solange die Situation so unhaltbar ist. Ausgezeichnet als Human Rights Defender von Amnesty International, setzt er sich schon lange für die Geflüchteten ein, beherbergt etwa 150 obdachlose Geflüchtete in seiner Kirche in Siracusa, hört nicht auf für Solidarität, Zusammenhalt und offene Grenzen zu predigen. Seit April 2016 arbeiten wir mit ihm zusammen und hatten schon so manche hitzige Debatte darüber, was wir noch alles tun können und müssen.

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2. Sizilienfahrt 2016. Ein Abschlussbericht in 5 Fragen – Teil 1 & 2

Die Mitglieder von Hanseatic Help e.V. und von Projekt Seehilfe e.V. bei Padre Carlo d'Antonio.

Die Mitglieder von Hanseatic Help e.V. und von Projekt Seehilfe e.V. bei Padre Carlo d’Antonio.

Frage 1: Was passierte in Sizilien?

Es gibt viele Gründe, warum diese unsere fünfte Fahrt nach Sizilien eine besondere war: Wir können mittlerweile auf ein gut ausgebautes Netzwerk an UnterstützerInnen, Gleichgesinnten und FreundInnen zurückgreifen. Jede Fahrt ist auch ein Wiedersehen und Kennenlernen. Vor allem aber war es das bisher größte in Angriff genommene Projekt, dessen Erfolg wir auch der Kooperation mit Hanseatic Help e.V. zu verdanken haben: Gemeinsam bepackten wir einen riesigen LKW mit 14 Tonnen Hilfsgütern und sammelten viele Spenden, um vor Ort nach Bedarf direkte Unterstützung leisten zu können. Schließlich brachen Johanne, Phil und Hendrik in Begleitung von Dennis Leiffels (einem Reporter des ARD-Film-Kollektivs „Y-Kollektiv“) mit dem Flugzeug auf eigene Kosten auf. Unsere unvergleichlichen Trucker Anselm und Andrea von Hanseatic Help e.V. brachten derweil den Transporter auf die Straße.

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Die MöglichmacherInnen

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Projekte sind lebendige Wesen: Nur wenn die Zellen aktiv sind und die Organe arbeiten, können die Füße es zuverlässig an einen anderen Ort tragen. Im Fall des anstehenden Hilfgütertransports haben wir die Funktion der Augen und Ohren übernommen: Wir beobachten. Wir sind aber auch in der Schaltzentrale, dem Gehirn, aktiv. Denn wir verarbeiten die Informationen und senden über unser Nervensystem, wo es klemmt und was als nächstes zu tun ist. Schließlich aber funktioniert ohne die Organe langfristig nichts. Leber, Magen und Nieren, das seid ihr. Ihr arbeitet an einzelnen Prozessen mit und wenn es an etwas fehlt, dann schreit unser Körper nach Nährstoffen, nach Energie, eben: nach Spenden.

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Gründe zu Spenden

Ein Grundpfeiler des Projekt Seehilfe e.V. ist eine möglichst hohe Transparenz unserer Arbeit sowie die Sensibilisierung für die Lage vor Ort. Wir wollen nicht nur kommunizieren was wir tun, sondern auch warum.
Neben der Berichterstattung auf unserem Blog und den sozialen Medien, halten wir Vorträge um über unsere Arbeit und die Situation in Sizilien zu informieren. Expertin und Gesicht des Projekt Seehilfe e.V. ist dabei Johanne, die als Gründungsmitglied seit der Geburtstunde des Vereins dabei ist.

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Eine Nummer größer

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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind beinahe 68.000 Geflüchtete in Italien angekommen. Die Erfahrungen, die wir während unserer Sizilienfahrten gesammelt haben, zeigen besonders eins: Wenn sie die gefährliche Überfahrt überleben, geht das Martyrium der Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Europa weiter. Besonders die Situation in Sizilien wird immer dramatischer, die Lebensbedingungen der Geflüchteten immer unerträglicher.

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